Kennst du Felix Felicis? Flüssiges Glück. Ein Zaubertrank bei Harry Potter, extrem kompliziert herzustellen, extra stark in der Wirkung. Hat die Farbe von Gold, im Kontakt mit Luft springen Tropfen munter aus dem Kessel und wieder hinein. Zwei Teelöffel sorgen für einen Tag, an dem dir alles gelingt.

FlüssigesGlück

Das wär n Ding … So ne kleine Phiole hätten wir wohl alle gern in der Schublade. Und weißt du was? Ich hab eine für dich. Eine kleine Flasche großes Glück, für dich und deine Marke. Ja, ich bin überzeugt davon, dass Self Branding glücklich machen kann. Dich als Marke und deine Kund:innen. Was du brauchst: dein Glücklichmacher-Mindset und meine magische Glücksformel.

Goldene Gedanken:dein Glücklichmacher-Mindset

Reden wir kurz übers Jasagen. Überall wird derzeit das Neinsagen propagiert, zumindest fühlt sich’s so an. Für deine Self Branding Superpower braucht’s aber ein Ja. Dein Ja. Dazu, eine Marke zu sein und als solche aufzutreten. Das ist nix Schlechtes, sondern etwas Supergutes. Denn wenn du im Kopf klar hast, warum du tust, was du tust, wer du bist, was du bietest und wen du ansprichst – dann strahlst du das auch aus. Dann finden dich die richtigen Leute. So, als hättest du ihnen ne Flasche Felix Felicis in den Kaffee gekippt.

Sie brauchen, was du hast, zack, Win-Win. Du machst deine Kund*innen glücklich, und sie dich. Das klappt aber eben nur, wenn dein Marken-Mindset passt. Check mal kurz: YES, I’m a Self Brand, and I’m happy with that. Haste dein Ja parat? Dann kommt jetzt deine geheime Glücksformel.

Make your own magic … mit dem passenden Mindset

Glänzende Kombination:die magische Glücksformelfür dein Self Branding

Meik Wiking ist Glücksforscher bzw. „Happiness Researcher“, CEO des Happiness Research Institute und New York Times Bestseller Autor. Er hat „Hygge – ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht“ geschrieben, außerdem „Lykke: der dänische Weg zum Glück“ und „Die Kunst der guten Erinnerung und wie sie uns dauerhaft glücklicher macht“.

Also einer, der mit dem Glück auf du und du ist. Und der darüber scherzt, die Leute stellen sich das Büro eines Glücksforschers voller Eiscreme und Hundewelpen vor. Ich würde sofort dort anfangen, wäre das kein Scherz. Und das wiederum ist auch nur halb gescherzt. Denn Glücklichsein hat mit Wohlfühlen zu tun. Was genau ist also Glück?

Für Wiking spielen dabei sechs Faktoren eine Rolle: Beziehungen, Gesundheit, Geld, Freiheit, Vertrauen und Kindness, was sich auf Deutsch nur so ungefähr mit Freundlichkeit, Güte, Herzlichkeit, Liebenswürdigkeit übersetzen lässt.

Mehr Wissen übers Glück

Auch Sonja Lyubomirsky kennt sich aus mit Glück. Die Autorin von „The How of Happiness“ und Wissenschaftlerin der Positiven Psychologie sagt, zum Glück gehören zwei Aspekte; positive Emotionen (also Freude, Wohlbefinden, Liebe etc.) und eine gewisse Zufriedenheit mit dem Leben, das Gefühl, das eigene Leben ist bedeutsam.

Im jährlichen World Happiness Report sind Faktoren wie Zufriedenheit, Wohlbefinden, Bildung und Lebenserwartung von zentraler Bedeutung beim Ranking der glücklichsten Länder der Welt. Die neue Ausgabe des Reports erscheint übermorgen zum International Day of Happiness 2021, ich bin gespannt, ob Finnland und Dänemark auch weiterhin die Liste anführen. Die Chancen stehen gut.

Die Erkenntnisse der drei (Autor:innen und World Happiness Report) habe ich mit der Self-Branding-Brille angeschaut und daraus meine GLÜCK-Formel für starke Selbstmarken entwickelt. Zur Formel gehören 5+S Happiness Indicators, und was dieses +S ist, verrate ich dir weiter unten.

Self Branding Glücksformel

5 Schritte zum Glückfür dich und deine Marke:

Genuss

ist der Spaß am Job, die Lust, morgens aufzustehen und die Arbeit zu gehen. Tolle Projekte und großartige Kund*innen sorgen für Zufriedenheit. Außerdem wichtig: die tagtäglichen Freuden. Blumen in deinen Corporate Colors auf dem Schreibtisch, Lieblingsoutfit oder Büroklammern in deinen Markenfarben, dein Signature Saying als Print an der Wand. Mit deinem JA zum Marke-Sein strahlst du deine positive Einstellung aus und machst es dir als Solopreneur*in selbst jeden Tag leicht.

Leads

sind die Kontakte, die im besten Fall zum Kauf führen. Klingt bisschen eklig, typisch Business-Buzzword, aber schauen wir mal genauer drauf. Lead im Englischen ist die Spur; das ist doch super. Denn du legst eine deutliche Spur zu dir. Für Menschen, die suchen, was du bietest, ist das eine großzügige, praktische Hilfe, die ihnen Arbeit abnimmt. Ha!

Wir sind hier auf dem Gebiet der Beziehungen, und wenn es auch im Personal Branding nicht um die romantische Version geht, so doch um den Kontakt zu Kund*innen, den Dialog mit Menschen, die sich für dich und dein Produkt, deine Dienstleistung interessieren. Legst du die Fährte, streust Brötchen- oder Croissantkrümel, zeigst du ihnen den Weg und nimmst sie bei der Hand.

Auch die Lebenserwartung passt hier. Denn mit gutem Self Branding schaffst du es in die Köpfe deiner Kund*innen und bleibst für lange Zeit drin. Hello happy customer relations.

Übermut

meine ich hier zu 100 Prozent positiv. Wenn du die Liebe zu dem, was du tust, offen zeigst, macht dich das glücklich. Wenn du vor Freude in die Hände klatschst, wenn du nach einer Zusage hüpfst, wenn du Konfetti über die neue Kundin wirfst: All das meine ich. Selbst wenn du es nur für dich tust. Der „Daily Victory Dance“, die Magie der kleinen Dinge, der Zauber des Augenblicks, all das. Und in Übermut steckt Mut: das zu tun, wovon du überzeugt bist. Vertrau dir selbst. Feiere die Freiheit, als Solo-Selbstständige*r tun zu können, was dich erfüllt (und zwischendurch zu hüpfen).

„Do something meaningful, that brings you a sense of purpose“

— Meik Wiking, Happiness Researcher

Care

for yourself, your Self and others. Self Branding ist unbedingt auch immer Self Care. Pass auf dich und deine Begeisterung und Kreativität auf. Sorge für deine mentale und körperliche Gesundheit – Emotional Fitness is a thing, sag ich dir, und sie wird immer wichtiger.

Und wenn du dann auch acht gibst auf andere, auf die, mit denen du arbeitest, dann bist du dem Glück einen großen Schritt näher. Denn damit schaffst du Vertrauen: in dich und deine Marke. Übrigens, Geld gehört auch dazu. Denn wer dir als Solo-Unternehmer*in vertraut, kauft gern bei dir. Und du kannst deine Brötchen kaufen.

Klarheit

bildet die Basis. Wenn du im Kopf klar entschieden hast: Ja, ich bin ’ne Marke, und ich stehe für und hinter XYZ, dann schaffst du auch Klarheit bei anderen. Wenn du weißt, was du anbietest und was nicht, wen du ansprichst, wie du auftrittst, wer du als Self Brand bist, verstehen dich die Menschen. Du machst ihnen leicht, sich darüber klar zu werden, ob du die:der Richtige für sie bist.

Damit sind wir beim Sinn, Zweck und Ziel, beim Purpose deines Personal Brandings. Du kannst anderen helfen, besser zu werden – mit deinem Produkt, deiner Dienstleistung. Da steckt also ganz viel Sinn drin; lass dir nichts anderes einreden. Das Ergebnis deiner Klarheit: Die Menschen, die zu dir kommen, sind genau die, die du haben willst. Was für ein Glück.

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... und dann war danoch +S

Was ist das jetzt mit +S? Plus Sandra wär auch schön, aber ich meine damit S wie Superkraft. Streu ein, was dich einzigartig und deine Marke extra stark macht. Mein +S ist das Konfetti. Meine Self Branding Superpower ist der Zauber eines Lachens, die Magie der Einhörner, der Mut zur Buntheit. Und deine?

Wenn also in Zukunft jemand zu deinem Erfolg als Personenmarke sagt, „Pöh, die hat doch nur Glück gehabt!“

– dann antworte einfach: Ja.