So sieht's aus

Self Branding Agentur?Brauchste nicht.

Jaja, Unternehmen mĂŒssen Marken sein und ihre Produkte als Marken positionieren, aber du doch nicht? Von wegen. Vor allem Solo-SelbststĂ€ndige kommen nicht dran vorbei, sich selbst da draußen klar, stark und einzigartig zu positionieren und zu prĂ€sentieren. Wie sonst sollen die Menschen auf dich aufmerksam werden und sich fĂŒr dich (und niemand anderen) entscheiden? Ein Beispiel: Du suchst jemanden, der*die dir Einladungen zur Hochzeit gestaltet. Oder dich als Fotograf*in perfekt in Szene setzt. Reicht dir „Ich mach das zum Preis X“? Oder willst du wissen, wer dahinter steckt, und ob die Person zu dir und deinen Vorstellungen passt? Siehste.

Genau deshalb geht’s fĂŒr dich und deine Existenz als Freelancer oder Solopreneurin, als Designerin oder Yogalehrer, als Physiotherapeut oder Übersetzerin, Coach oder Content Managerin darum, deine Self Branding Superpower zu aktivieren.

In der Tat: Self Branding kann eine Superkraft sein. Allerdings fĂ€llt sie dir nicht in den Schoß wie Thors Hammer Mjölnir. Da musste schon ein bisschen mehr reinstecken, Arbeit, Anstrengung, AusrĂŒstung, Aufmerksamkeit. Eher wie Tony Stark alias Ironman, Cap oder Batman. Dann aber hast du etwas, das dich ganz weit nach vorn bringt. Deine Self Branding Superpower kommt aus dir selbst. Sie steht nur dir zur VerfĂŒgung, und niemand außer dir hat sie im Griff. Eine Personal Branding Agentur oder eine ganze Marketing-Mannschaft brauchste dafĂŒr ganz sicher nicht. Zig Leute, die um dich rumspringen und dir viel zu große Schuhe anziehen wollen, die dir nicht mal gefallen? Nee, lass das lieber.

Was du fĂŒr dein Self Branding brauchst

100%

Commitment: Sag ja zu dir selbst als Marke

4

Schritte bis zur Self Branding Superpower


➻ StÀrke

Statt nem Haufen an Leuten brauchst du fĂŒr dein Self Branding: deinen Hintern. Den musste hochkriegen, dann bringst du dich höchstselbst in Schwung. Thor hatte schließlich auch kein Trainerteam. Falls du dir einen Tritt in oben Genannten wĂŒnschst, sag einfach Bescheid; bin ich gut drin. Was du außerdem brauchst, ist dein Herz. Das sollte heftig klopfen, fĂŒr ein bestimmtes (nĂ€mlich dein) Thema, fĂŒr deine Farben, dein Markending. Dann klappt’s auch mit dem Self Branding. And finally: vier Schritte, um dein Self Branding zu aktivieren.

Kurz gesagt

Aus USP wird USB (nee, nicht der Stecker)

Der bzw. die USP, Unique Selling Point oder Proposition (so habe ich das seinerzeit gelernt, als Kommunikationsmanagerin), hat durchaus seine*ihre Berechtigung. Dieser einzigartige Verkaufsvorteil bezieht sich aber ausschließlich aufs Produkt, und das ist heutzutage wenig erfolgversprechend. Als Self Brand im 21. Jahrhundert wird es brutal schwer, etwas wirklich ehrlich ernsthaft Einzigartiges zu bieten. Was stattdessen wichtig ist wie nie, ist deine Persönlichkeit. Drum: Personal Branding. Wie wirst du also zur Unique Self Brand, zur USB? Mit vier Schritten, die du easy selbst schaffst. Brauchste keine Personal Branding Agentur Hipster. Oder anders gesagt: Dein USP bist du selbst.

Jetzt loslegen

Mit diesen 4 Schritten aktivierst du deine Self Branding Superpower

Brand Personality identifizieren

Die Kernfragen:

  • Was macht dich einzigartig?
  • FĂŒr was brennst du?
  • Was sind deine Werte?
  • Was willst du erreichen?
  • Welches Thema willst du da draußen besetzen?
  • Mit was sollen wir dich sofort in Verbindung bringen?
  • Wer bist du als Marke?

Sobald du dir das eindeutig beantworten kannst, hast du deinen Markenkern gefunden. Und hey: alles erlaubt. Vom plastikfreien Lifestyle bis zum philosophischen Lebenskonzept, von der artgerechten Hamsteraufzucht bis zu HosentrĂ€gern aus Altpapier. So lange du dahinter stehst, dafĂŒr brennst und dich (wichtig!) damit beschĂ€ftigen willst (nicht sollst oder musst) 
 Deine Entscheidung, deine Positionierung, deine MarkenidentitĂ€t.

Ergebnis: deine klare Ansage

Zusammengefasst:

Wenn du weißt, wer du als Self Brand sein und welches Nischenthema du besetzen willst, kannst du darauf aufbauend deine Ziele, dein Markenversprechen, deinen Auftritt und dein Angebot definieren und kommunizieren. Tipp: Je nischiger, desto besser. Keine Angst vorm zu speziellen Thema.

Brand Purpose definieren

Die Kernfragen:

  • Warum tust du, was du tust?
  • Weshalb bist du gut darin?
  • Was ist dein Antrieb, deine Absicht als Marke?
  • WofĂŒr setzt du deine Markenkraft ein?
  • Wie hilfst du anderen damit?

ErzĂ€hl den Menschen, warum du tust, was du tust – die wollen das wissen. Ehrlich. Denn wenn der Zweck deines Markendaseins zu dem passt, was deinen Kund*innen wichtig ist, dann fĂŒhlen sie sich bei dir gut aufgehoben. Du hast es sicher schon zigmal gehört: „What’s your why?“, was ist dein Warum? Welcher Sinn steckt hinter deiner Self Brand? Ich zum Beispiel will, dass Solo-SelbststĂ€ndige, die (noch) in der Masse untergehen, sichtbarer werden – mit Self Branding Supertools, Confetti Style. Weil im Kopf und Herz hĂ€ngen bleibt, was uns lĂ€cheln lĂ€sst, Freude macht und fĂŒr umwerfenden Eindruck sorgt.

Und du? Nenn mir deinen guten Grund, warum ich bei dir in besten HĂ€nden bin. Die Menschen kaufen nicht in erster Linie dein Ding, sie kaufen dein Self Branding. Weil sie von dir ĂŒberzeugt und mit deinen Markenwerten einverstanden sind. Das Ding kriegen sie im Zweifel auch wo anders. Aber dich und deine Haltung, deine Art, wie du etwas anbietest, kriegen sie nur bei und von dir.

Ergebnis: dein eindeutiger Antrieb

Zusammengefasst:

Du weißt, wer du als Marke bist. Aber weißt du auch, warum du tust, was du tust? Bring auf den Punkt, was dein Antrieb ist, und dann: nix wie raus damit in die Welt. Denn das unterscheidet dich von denen, die Ähnliches bieten – aber eben aus nem anderen Grund, mit nem anderen Zweck, auf ne andere Art.

Brand Presentation konzipieren

Die Kernfragen:

  • Wie unterscheidest du dich sichtbar von anderen?
  • Was ist typisch fĂŒr dich?
  • Wie erkennen dich andere sofort wieder?
  • Was macht dich unverwechselbar?
  • Wie unterstĂŒtzt dein Look & Feel deine Markenpersönlichkeit?

Tusch, Trompeten, ta-daah: Jetzt geht es darum, fĂŒr dich zu trommeln. Wie gestaltest du dein visueller Erscheinungsbild? Name, Farben, Logo, typische Formulierungen oder spezielles Symbol – bring deine Außenwirkung in Schuss. Denn der Mensch denkt vor allem in Bildern und bunt, und mit deinem roten (gelben, neongrĂŒnen, hellblauen, 
) Faden fĂŒr dein unverwechselbares Erscheinungsbild kommst du in die Köpfe deiner Kund*innen und bleibst da auch drin.

Apropos unverwechselbar: Dabei hilft dir dein Unique Brand Element, dein einzigartiges Markenelement. Was kann das sein? Zum Beispiel ein spezielles Symbol, Pastellfarben, bestimmte Begriffe oder was immer dir einfĂ€llt und sich durchziehen lĂ€sst. Dann bist du der mit der Gurke oder die mit dem „Schönen guten Tag“ am Anfang, den Signature Socks in Knallfarben oder dieser Gelb-Schwarze.

Kleiner Assoziations-Test

Woran denkst du bei Coca-Cola?
Was siehst du, wenn ich „Lieferando“ sage?
Und was bei „Angela Merkel“?
Was steht fĂŒr Adidas?
Was kommt dir bei Barack Obama in den Kopf?

Rot mit weißer Schnörkelschrift
Orange, Besteck im Haus
Merkel-Raute mit den HÀnden, Bonus: Blazer in krÀftiger Farbe
Drei Streifen
Yes, we can

So oder so Ă€hnlich waren deine Antworten, hab ich recht? Dabei geht’s gar nicht so sehr darum, ob das nun ein Kampagnenmotto, das Logo oder das Ergebnis eines Beraterteams ist – sondern um die Wirkung. Funktioniert, siehe oben, bei Produktmarken genauso wie bei Personenmarken. Einfach zu merken, immer und immer wieder prĂ€gnant platziert.

Ergebnis: dein unverwechselbarer Auftritt

Zusammengefasst:

Je konsequenter du dein Unique Brand Element einsetzt, desto bekannter wirst du damit. Und umso schneller wirst du wiedererkannt. Das kann bei Self Brands eine Farbe, aber eben auch eine markante Frisur sein.

Brand Promise formulieren

Die Kernfragen:

  • Wen sprichst du an?
  • Wie zeigst du diesen Menschen, was du fĂŒr sie hast?
  • Was genau bietest du?
  • Was bietest du nicht?
  • Was versprichst du?
  • Wie hĂ€ltst du dein Versprechen?

Na endlich! Warum kommt das, was dir Geld bringt, so spĂ€t? Siehe oben: Die Menschen wollen zuerst wissen, wer du bist und ob du zu ihnen passt. Das erkennen sie nur, wenn du dich klar positionierst und eindeutig prĂ€sentierst. Erst wenn du das alles festgelegt hast, geht’s ans Eingemachte. Jetzt wollen deine Kund*innen wissen, was du ihnen im Detail versprichst. Und sie wollen, dass du dein Versprechen hĂ€ltst.

In diesem Schritt dreht sich also alles um dein Markenversprechen, deinen Mehrwert und die Menschen, die deine Kund*innen sind. Klingt reißerisch, ist aber wichtig. Was haben andere von deinem Angebot, und wer soll davon profitieren? Wann sagst du ja, zu wem sagst du nein? Es geht nicht nur darum, was du bietest und dass die richtigen Menschen das richtig verstehen. Es geht im Umkehrschluss genauso darum, welche Kund*innen du dir wĂŒnschst, und welche AuftrĂ€ge du ablehnst. Auch damit bildest und stĂ€rkst du deine Marke. Du setzt voll auf Gesundheit und gute ErnĂ€hrung? Dann ist die Doppelrahmstufenkundin, der Sahnetortenkunde nicht deine*r. Das heißt: Du kannst dir deine Energie sparen, diese Menschen ĂŒberzeugen zu wollen. Das raubt dir bloß Kraft und Nerven – und wird am Ende nicht (dauerhaft) erfolgreich sein.

Ergebnis: dein zielgerichtetes Angebot

Zusammengefasst:

Konzentrier dich auf die, die dir vertrauen und die auf dich bauen. Diese Menschen wollen mit deiner Hilfe besser werden. Zum Beispiel fitter in deinen Yogakursen, gesĂŒnder mit deiner ErnĂ€hrungsberatung, glĂŒcklicher mit deinem Coaching. Geh sorgsam mit diesem Vertrauen um. Löse dein Versprechen ein, so gut du kannst. Dazu gehört auch, deine Energie nicht an die Falschen zu verschwenden. Das ist die Verantwortung, die du als Marke trĂ€gst.

Werde Self Branding Superhero

Außer Tritten kriegste von mir ein Cape (Warum ich #TeamCape bin, obwohl Edna â€žNo Capes!“ sagt, erklĂ€r ich dir an anderer Stelle. FĂŒr jetzt: Nimm’s einfach, ok? Ok.) und Self Branding Supertools, die dir hammermĂ€ĂŸig helfen. Haste Lust? Dann los. Starte deine Transformation zur*m Self Branding Superheld*in in 3 â€Š 2 â€Š 1 â€Š

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